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Semilanghaar Katzen im traumhaften Wildkatzenlook |
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„Entstehung“ der Cashmeres |
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| Home | Wenn man die Entstehung der Bengal-Rasse genauer studiert wird man sehr schnell darauf stoßen das die ALC (Asian-Leopard-Cat) und Bengal in den Anfängen der Zucht unter anderem mit Hauskatzen und Abessiniern gekreuzt wurden. Jede dieser Katzen für sich könnte das Langhaargen getragen haben. Bekannt ist auch das Jean Mill anfänglich eine Himalaya (oriental Langhaar) zur Bengalzucht verwendet hat. |
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So ist es kein Wunder das bereits seit Beginn der Bengalzucht langhaarige Kitten von kurzhaarigen Elterntieren in vielen Bengalwürfen vorkamen. Einige der Tiere die das Langhaargen trugen waren ebenfalls Träger nicht anerkannter Farben wie z.B. blau. Inzwischen sind ist eine dieser verpönten Farben dank engagierter Züchter anerkannt –die Snows. Bei den langhaarigen Bengalen wurde jedoch lange Zeit versucht sie „unter den Teppich zu kehren“ und als nicht vorhanden zu leugnen anstatt ihr genetisches Vorhandensein anzuerkennen. Vor einiger Zeit wurde einem neuen Züchter ernsthaft versichert es könne nur ein Gendefekt daran Schuld sein das die Zuchtkatze die er von einem alteingesessen Züchter erworben habe ein Langhaarkitten im Wurf habe. Traurig aber wahr und sicherlich kein Einzelfall. Leider gibt es immer noch Züchter die, weil sie selber noch nie ein langhaariges Kitten in ihren Bengalwürfen hatten, der Meinung sind das jedes Langhaarbengalkitten automatisch ein „Mix“ ist. Dies ist schlicht und ergreifend falsch – sie sind keine „Mixkatzen“ und sie haben ganz sicherlich keinen „Gendefekt“. Glücklicherweise gibt es inzwischen bekannte Bengalzüchter die sich nicht scheuen ihre „Wollknäuel“ publik zu machen. Diese Offenheit trägt wesentlich dazu bei die Cashmerezucht zu unterstützen und straft diejenigen Lügen die nicht wahrhaben wollen das es reinrassige Bengalen sind – ebenso wie die kurzhaarigen – nicht mehr und nicht weniger!
„Nicht noch eine Semi-Langhaar Rasse...“ - Ziele der Cashmerezucht Gegner der Cashmeres begründen Ihre Abneigung darin das es „… bereits so viele Langhaar Rassen gibt …“ und die Welt sicherlich nicht noch eine weitere bräuchte. Fakt ist jedoch das dies keine künstlich, durch die Kreuzung zweier unterschiedlicher Rassen, erschaffenen Katzen sind sondern lediglich der Wunsch die atemberaubende vorhandene Variante zur Anerkennung zu bringen. Wieso aber eine gänzlich neue Rasse? Es gibt den einfachen Weg … : Die Anerkennung als Varität wie z.B. die einzelnen Farbschläge der Bengalen einfach mit dem Zusatz „LH“ im Stammbaum. Dieser wurde schnell verworfen da man sich sehr bewusst war das Bengalzüchter im allgemeinen ein sehr großes Interesse daran haben „ihre“ Linien langhaarfrei zu halten. Sobald eine Variante anerkannt ist darf sie in jedem Stammbaum auftauchen und es dürfte z.B. mit langhaarigen Tieren gezüchtet werden. Das Züchter die ausschließlich Liebhaber kurzhaariger Tiere sind darüber nicht sehr glücklich wären versteht sich von selbst. & … es gibt den steinigen langen Weg: Die Anerkennung als neue Rasse – denn dann wären zumindest langhaarige Tiere von der Rückkreuzung in die Bengallinien ausgeschlossen. Die Züchter welche Langhaarträger besitzen hätten die Möglichkeiten mit diesen als zweite Rasse Cashmeres zu züchten oder diese an Cashmerezüchter zu verkaufen und niemand müsste versuchen über irgendetwas ein Deckmäntelchen des Schweigens zu legen. Somit dient der lange Weg zur Anerkennung als neue Rasse schlussendlich den Bengalzüchtern. Diejenigen unter den Bengalzüchtern die sich darum bemühen Langhaarträger aus Ihren Linien heraus zu filtern können sich sicher sein das niemand hergeht und ein Variant Tier einkreuzt – da die Bengalzucht keine Einkreuzung fremder Rassen – denn als diese wird man die Cashmeres für die Bengalzucht werten – duldet. Des weiteren werden sich mit der Zeit die Linien herauskristallisieren die potentielle Langhaarträger enthalten und wer diese nicht möchte kann sie meiden. Eine Gruppe von Züchtern in den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Deutschland, die diese Variante der Bengalen liebt, arbeitet mittlerweile engagiert daran die Semilanghaarbengalen bekannt zu machen. (siehe auch http://www.http://www.cashmerecats.co.uk ) Ziel dieser internationalen Gruppe ist die Semilanghaarbengalen als neue Rasse unter dem Namen Cashmeres anerkennen zu lassen und den Championstatus bei TICA, TIBCS und auch der FIFE zu erlangen. In Europa gibt es derzeit drei Cashmerecatteries die von Zeit zu Zeit Kitten abzugeben haben – davon befinden sich zwei in Deutschland. Der vorläufige Standard für die Cashmeres ist stark an den TICA Standard angelehnt. Er unterscheidet sich lediglich in Punkten zur Felllänge und schließt alle bekannten Farbschläge ein um spätere langwierige Anerkennungsverfahren, wie es sie z.B. zur Zeit noch bei der Fife für die silbernen Farbschläge bei den Bengalen gibt, zu vermeiden.
Namensgebung Nachdem feststand dass es der lange Weg werden sollte musste das Kind noch einen Namen bekommen. Dabei wurde berücksichtigt das es in Deutschland bereits einen Verein gab der die Semilanghaarbengalen unter dem Namen Pardino anerkennt. Schnell zeigte sich jedoch, dass die deutschen Züchter mit der Bezeichnung Pardino nicht sehr glücklich waren und die englischsprachigen Züchter ihn schlicht „awful“ fanden. Schließlich einigte man sich einstimmig auf den Namen Cashmere – die englische Bezeichnung für Kaschmir. Kaschmir (engl.: Cashmere) ist eine 1.) eine Indische Region und 2.) die Bezeichnung für eine extrem feine, weiche Wolle die zur Herstellung von luxuriöser und eleganter Kleidung verwendet wird. Die Assoziationen die Besitzer und Züchter von Cashmeres mit Ihren Semilanghaarbengalen verbinden sind ähnlich: „…luxeriös, elegant, unglaublich weich und atemberaubend schön…“
Wenn Sie jemals die Chance haben eine dieser wundervollen Katzen zu sehen und zu berühren – und ich hoffe sie werden es – werden Sie augenblicklich verstehen warum sie den Namen Cashmere tragen. |
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Copyright 2006 by Renate Mock, Cashmeres of Ingale |
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